News

Neuigkeiten rund um das KERN DAkkS-Kalibrierlabor



Newsbeiträge filtern:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Unsere neuen Feedback-Formulare sind online!

Da es uns ein wichtiges Anliegen ist, unsere Dienstleistungen stetig für Sie zu verbessern, legen wir großen Wert auf Ihre Meinung.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich einen Augenblick Zeit nehmen, um unser Feedbackformular auszufüllen.
Jede Kritik und jedes Lob hilft uns dabei, unser Kalibrierlabor stetig für Sie zu verbessern.

Hierfür stehen Ihnen zwei verschiedene Feedback-Formulare zur Verfügung. Das Ausfüllen dieser nimmt nur ca. 2 Minuten in Anspruch.

Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt. Die Ergebnisse werden anonym erfasst und nur im Zusammenhang mit dieser Umfrage ausgewertet.
Die Antworten werden nicht für andere Zwecke genutzt oder an Dritte weitergegeben.

Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung und wir hoffen, Sie auch in Zukunft weiterhin zu unseren Kunden zählen zu dürfen!

 



 

 


DAkkS-Kalibrierung für E1 im Bereich 1 mg - 10 kg

Im Bereich 1 mg bis 10 kg umfasst unsere DAkkS-Akkreditierung kleinst-angebbare Messunsicherheiten, welche der Klasse E1 gemäß OIML R111-1 entsprechen. Diese Messunsicherheit berücksichtigt alle Einflüsse, wie die des Komparators (Wiederholbarkeit), der Umgebungsbedingungen (Luftauftrieb, Konvektion) und des Referenzgewicht (Abweichung, Drift).
Da der Aufwand zur Erzielung dieser Messgenauigkeit sehr groß ist, können nur sehr wenige private Labore diese erreichen.
Unsere Kalibrierroboter messen Gewichte dieser Genauigkeit ausschließlich am Wochenende und können auch sehr kleine Gewichtsänderungen im Bereich von 20 µg (bei 1 kg) erkennen.
Ein 1 kg Gewichtstück können wir demnach mit einer erweiterten Messunsicherheit (k=2, 95%) von 0,15 mg = 150 µg kalibrieren.
Die Korrektionen an den Kalibrierscheinen unserer Referenzgewichte von der PTB (angegebene Messunsicherheit von 50 µg) betrugen 30µg (zeitabhängig).
Sie sind auch linear abhängig von der Last, so dass ein 100g Gewicht nur eine Korrektion von 1/10, d.h. 3 µg hat.
Diese Änderung konnten wir in Trendverläufen gut erkennen, sie haben jedoch keinen kritischen Einfluss auf die Kalibrierungen von Kundengewichten, die wir nach außen geben.

Während im Labor solche Differenzen spürbar sind, sind die Auswirkungen auf die Industrie recht gering.
Sehr hochwertige Waagen im Pharma-/Laborbereich haben bei 1 kg Ablesbarkeiten von d= 1 mg = 1000 µg.
Hier werden meist Gewichte der Klasse E1 eingesetzt, welche wie oben beschrieben bereits eine Messunsicherheit von U=150 µg haben. Oft wird die im Kalibrierschein dokumentierte Abweichung nicht verwendet, sondern das Gewicht zu seiner Toleranz gemäß OIML R111 von 500 µg eingesetzt.
Die „Messunsicherheit“ des Wägeergebnisses beim Kunden wird darüber hinaus noch von vielen anderen Einflüssen wie Luftauftrieb, Konvektion, statische Aufladung, Erschütterungen etc. bestimmt.
Die meisten Wägungen in der Praxis in diesem Anwendungsbereich werden daher auch nicht auf diese 1 mg genau sein.
Ein messbarer Einfluss der 50 µg Korrektur ist in der Industrie daher nicht erwägenswert, eine Auswirkung auf universitäre Forschung oder ähnliche Bereiche kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.